Mittwoch, 26. Juni 2019

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9:00
Öffnung Rapid.Tech und FabCon 3.D
10:00 - 10:20

Herausforderung "Zusatzqualifikation additive Fertigung"

EDUCATION
Mag. Dipl. Ing. Andreas Tanda | Additive Manufacturing Austria e.V.
10:20 - 10:40

Vorstellung der ersten Hochschulweiterbildung zum Thema "Additive Fertigung".

EDUCATION
Prof. Dr. Stefan Roth | Hochschule Schmalkalden, Zentrum für Weiterbildung
10:40 - 11:00

Einfacher Zugang zu 3D-Druck - Erfahrungen aus der 3d-Druck Ausbildung von 7 bis 77 Jahre

EDUCATION
Maik Jähne | Addcademy
11:00 - 11:20

Unternehmen stehen bei Einführung der additiven Fertigung einem Dickicht an Entscheidungen über unterschiedliche Verfahren, Materialien, Prozessketten und Geschäftsmodellen gegenüber. Gleichzeitig benötigen sie geeignetes Personal mit definierten Kompetenzen bzw. passgenaue Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Während die einen Unternehmen händeringend Fachpersonal suchen, scheinen andere keine Probleme zu haben, geeignete Bewerber zu finden. Anlässlich der RapidTech 2017 appellierte die Fach-Community an die Bundesregierung, 3D-Druck unverzüglich ins Bildungssystem zu integrieren. Möglicherweise fehlt es aber nur an Transparenz durch die unüberschaubare Anzahl an Qualifizierungsangeboten von Verbänden, Kammern, Herstellern, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Weiterbildungsinstituten. Seit August 2018 können additive Fertigungsverfahren als Zusatzqualifikation bei der Ausbildung zu industriellen Metallberufen vereinbart werden, aber seit langem ist AM Bestandteil verschiedener Ausbildungsberufe. Benötigen wir dann noch einen eigenen Beruf für die additive Fertigung? Sollte dies ein Ausbildungsberuf oder besser eine Fortbildung auf dem Niveau des Technikers / der Technikerin sein? Es kommt darauf an, welche Kompetenzen die Beschäftigten in der additiven Fertigung benötigen und ob die Angebote des Weiterbildungsmarktes und das berufliche Bildungssystem die erforderlichen Qualifizierungen bereitstellen. Welche Qualifikationsstufen – vom Powdermonkey über den Facharbeiter und Techniker bis zum Ingenieur – in welcher Besetzung benötigt werden, entscheidet sich letztlich auch an den Fragen der Serienfertigung und dem Grad der Automatisierung im AM.

EDUCATION
Herbert Marschall | Universität Duisburg-Essen
11:20 - 11:40

Succesful case of topolygy optimazation and 3D printing in high-tech equipment

EDUCATION
Ir Rein van der Mast | Fontys University of applied Sciences, Engineering
11:40 - 12:00

Die Grenzen und Visionen sind innerhalb der additiven Fertigung fließend und lassen großen Raum für neue Möglichkeiten bei der Herstellung von Produkten. Fakt ist auch: Neue Technologien fordern gleichzeitig auch Weiterbildungen für die Menschen, die dahinter stehen. Weiterbildungen sind der Schlüssel, um das Potenzial der Innovationen für die eigenen Produkte realisieren zu können.
Am Beispiel des Zertifikatslehrgangs "Fachingenieur Additive Fertigung VDI" wird das Weiterbildungsformat exemplarisch dargestellt.
Gemeinsam mit Experten aus der Branche wurde der Lehrgang entwickelt. Ziel des Lehrgangs ist es, den gesamten Prozess der additiven Fertigung zu überblicken: Von der Auswahl des Bauteils, über die Wahl der Fertigungsart, die Konstruktion, bis hin zur Implementierung der additiven Fertigung im Unternehmen. Das VDI Wissensforum legt hohen Wert auf eine praxisorientierte Qualifizierung. Der Besuch von drei verschiedenen Laboren und die gemeinsame Herstellung eines Demoteils sind Bestandteil des Lehrgangs. Nach Absolvierung der abschließenden Prüfung gelangt man zum anerkannten VDI-Zertifikat und erhält den Titel "Fachingenieur Additive Fertigung VDI".

EDUCATION
Dr.-Ing. Christian Lindemann | VDI Wissensforum GmbH
12:00 - 13:00
Mittagspause
13:00 - 13:20

Die additiven Fertigungsverfahren eröffnen durch ihre größere Designfreiheit viele Möglichkeiten um neues
Leichtbaupotential in der Bauteilauslegung zu erschließen. Dabei wächst das Bewusstsein der Ingenieure für die
Synergien der Physik-getriebenen Topologieoptimierung mit den freien Gestaltungsmöglichkeiten der additiven
Fertigung. Diverse Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Industriezweigen zeigen, dass dieses Potential
branchenübergreifend einsetzbar ist. Durch Topologieoptimierung alleine wird das Potential der Additiven
Fertigung jedoch noch nicht ausgeschöpft.
Zusätzliches großes Leichtbaupotential bietet auch die Verwendung von gleichmäßigen oder adaptiven
Gitterstrukturen. Durch diese kann eine Gewichtsreduktion am Bauteil realisiert werden ohne das ursprüngliche
Design optisch zu verändern.
Des Weiteren ermöglichen neue Werkzeuge zur Prozesssimulation eine Bewertung von prozessbedingten
Formabweichungen der Geometrie bei additiver Fertigung. Verformungen während des Bauprozesses können zu
einem Abbruch desselben führen, während Verformungen und Eigenspannungen im fertigen Bauteil zu
Abweichungen von der gewünschten Geometrie und Funktionalität führen können. Hier hilft die AFProzesssimulation
das Verständnis der Prozesse zu erweitern und entsprechende Gegenmaßnahmen zu treffen.

CAD/CAE
Keno Kruse | CADFEM GmbH
13:20 - 13:40

Prozesssimulation und -optimierung für die additive Bauteilfertigung am Beispiel des Additive Layer Manufacturing Prozesses

CAD/CAE
Dr. Roger Schlegel | Dynardo GmbH

Der Beitrag stellt einen ANSYS optiSLang & SoS Workflow zur parametrischen Simulation von mittels Additive Layer Manufacturing (ALM) gefertigten Bauteilen vor. Mit dem Workflow ist es möglich beliebige zu druckende Geometrien einzulesen, zu slicen (in Druckebenen zu zerschneiden) und den Druckvorgang thermisch-mechanisch gekoppelt zu simulieren. Im Ergebnis können durch den 3D-Druck bedingte Bauteilbeanspruchungen wie Temperaturfelder, Verformungen (Verzüge), Eigenspannungen und irreversible Dehnungen bzw. mögliche Rissbildungen simuliert und prognostiziert werden.
Dabei können die Prozess-, Diskretisierungs- und Materialparameter variiert und damit in Sensitivitätsanalysen oder Robustheitsbewertungen in ihren Einflüssen untersucht und anschließend optimiert werden.
Eine weitere Besonderheit des Simulationsworkflows ist die Implementation eines speziellen anisotropen, elasto-plastischen Materialmodells für gedruckten Inconell bzw. gedruckte Metalle.
Der Beitrag stellt die Kalibrierung und Anwendung der Workflows an konkreten Beispielen vor. Dabei wird u.a. deutlich, wie wichtig einerseits eine Parametrisierbarkeit der ALM-Simulation und andererseits die Verwendung eines realitätsnahen, anisotropen Materialmodells sind.

13:40 - 14:00

Topologieoptimierung in der Produktentwicklung

CAD/CAE
Peter Kelly | ANSYS Discovery
14:00 - 14:20

More lasers. More power. Higher build rates and lower costs per part. This is the main expectations for the new generation of laser beam melting machines with more than two lasers or even kilowatt lasers. But what’s happening if you increase the energy per time transferred to the process by magnitudes? Basically, you can expect macroscopic overheating of parts during the process, leading to unwanted additional shrinkage, graded microstructure or phases and varying mechanical material properties. Although the part seems to be okay after the process, this can still lead to further issues in post-processing like cracking during heat-treatment or application. Depending on the material and the maximum temperature reached, you may see that overheating has taken place. But is this sufficient for industrial production?
This presentation will give an introduction to the basic mechanims of temperature evolution and demonstrate first approaches to avoid overheated processes for more reliable productions.

CAD/CAE
Dr. Nils Keller | Additive Works GmbH
14:20 - 15:00

Die Möglichkeiten., die 3D-Drucker bieten, entwickeln sich ständig weiter. Doch sind die heutigen CAD-Systeme überhaupt in der Lage, diese Möglichkeiten abzubilden? Helfen sie dem Konstrukteur, die Möglichkeiten auszureizen? Der Vortrag zeigt, wo die Softwarehersteller auf dem Stand der Technik sind und welche - teils drastischen - Lücken noch geschlossen werden müssen.

CAD/CAE
Dipl.Ing. Ralf Steck | EngineeringSpot.de

 

 

15:00 - 15:20
Pause
15:20 - 15:40

The next generation of industrial 3D printing

NEWS & TRENDS
Markus Mager | Formlabs
15:40 - 16:00

The Future of Manufacturing is Distributed

NEWS & TRENDS
Ben Redwood | 3D Hubs
16:00 - 16:20

As the additive manufacturing industry continues to gain momentum, more and more Fortune 500 OEMs and Tier 1 Service Bureaus are finding it crucial to adopt 3D printing processes that will enable them to achieve process repeatability. Shane Fox, CEO & Co-Founder of Link3D, can talk about how a centralized AM software platform is key for connecting the Digital Thread across internal and external additive manufacturing ecosystems.

Shane will focus on several key advancements including:
-The future of additive manufacturing -- can it really become the next ‘Industrial Revolution’?
-Emerging technologies to streamline additive manufacturing processes
-Intelligent ordering system with material recommendation system to scale the spread of AM awareness
-Build simulation for forecasting AM material usage and build-time for auto-quoting, user-controlled quoting, costing, production planning
-Additive MES with 3D Printer Machine connectivity to enable workflow automation
-Downstream manufacturing management across additive workstations
-Machine learning for predictive modeling for machine scheduling, machine downtime management
-CAD, PLM, PDM integration to connect the additive manufacturing software ecosystem
-Obstacles and challenges that 3D manufacturing field will experience
-AM Supply Chain Readiness + AM Workflow Design for streamlining internal bottlenecks to speed-up order turnaround cycles from days to hours

NEWS & TRENDS
Janet Kar | Link3D
16:20 - 16:40

To guarantee the quality of 3D printed final products, manufacturers must ensure the purity of additive powders. Regardless of the additive manufacturing technology used, as the industry advances, consideration of up- and down-stream processes for powder management are becoming more of a focus. This ensures key factors are addressed such as product wastage, operator safety, powder conditioning and traceability.  

Richard Kay discusses a key part of the powder management process – efficiently reclaiming powders after a build is complete. Without an effective solution for this part of the process the industry cannot continue to grow.

NEWS & TRENDS
Richard Kay | Russell Finex NV
16:40 - 17:00

Processing 3D data is becoming a more and more common part of many applications – many common workflows start with 3D digitization, digital editing, and, finally produce a tangible object through additive manufacturing. Throughout this whole process, visualizing 3D data is a key requirement. I will show that, especially when visual feedback should be provided to end users, but also within in-house processing pipelines, the Web browser is a highly attractive medium for this purpose. Customers and process engineers alike can both easily inspect 3D data sets on different kind of devices, including laptops, tables and smart phones, which creates a level of transparency throughout the process that was previously unseen. However, efficient in-browser visualization also comes with several challenges, which I will highlight during my talk, including portability, managing data complexity, and creating appealing visuals with manageable effort. As an example, I will focus on the automated processing and online visualization of sculpted objects, which are inspected and ordered online to then be 3D printed and shipped to the customer on-demand.

NEWS & TRENDS
Dr. Ing. Max Limper | Darmstadt Graphics Group GmbH
17:00
Ende Tag 2
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